Karnevalsumzüge der Sambaschulen in Rio de Janeiro zu Ende gegangen

Zehntausende Menschen besuchten auch heuer wieder den zwei Nächte langen, farbenprächtigen Karnevalsumzug in Rio de Janeiro. Mit dabei auch Paris Hilton oder Superstar Madonna. Klicken Sie sich durch die besten Bilder!

Rio de JaneiroFoto © APA

Mit heißen Rhythmen und aufwendigen Kostümen sind am Dienstag früh die traditionellen Karnevalsumzüge der Sambaschulen von Rio de Janeiro zu Ende gegangen. Die Sambaschule Mocidade Independente hatte für die Parade vor Sonnenaufgang das Thema “Paradiese” gewählt, womit nicht nur das Paradies in der Bibel oder persönliche Wunschvorstellungen, sondern auch Steuerparadiese gemeint waren.


 Karnevalsumzüge der Sambaschulen in Rio de Janeiro zu Ende gegangen

Die Musiker und Tänzer von Portela, der mit 21 Titeln bisher erfolgreichsten Sambaschule Rios, zeigten mit ihren Kostümen den Wandel der Mode. Eine andere Gruppe stellte die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien 2014 in den Mittelpunkt – ein tanzender Fußballspieler und eine Samba-Königin mit Fußball-BH inklusive.

Am Dienstag zeigten insgesamt sechs Sambaschulen ihr Können, zuvor waren bereits sechs andere Gruppen durch das Sambodrom gezogen. Alle werden in zehn Kategorien, darunter Kostüme, Themen-Originalität und Rhythmus, bewertet. Die beste Sambaschule soll am Mittwoch bekanntgegeben werden. Zu dem Karnevalsspektakel kamen auch Prominente wie Madonna, US-Hotelerbin Paris Hilton und der Hollywood-Schauspieler Hugh Jackman.

Für Wirbel hatte vor allem der Auftritt eines siebenjährigen Mädchens als Anführerin der Sambagruppe Viradouro gesorgt. Kinderschützer hatten wegen der erotischen Aufmachung von Sambatänzerinnen dagegen protestiert, die Justiz billigte aber den Auftritt von Julia Lira. Am ersten Tag des Umzuges wurde sie allerdings so stark von Fotografen und Kameraleuten bedrängt, dass sie in Tränen ausbrach. Später tanzte sie jedoch weiter.

Design auf dem Höhepunkt: Philippe Starcks erstes Hotel in Italien eröffnet

Hinter einer schweren Tür direkt am venezianischen Canale Grande, nur durch einen stilisierten Bullenkopf erkennbar, versteckt sich eine magische Welt aus Spiegeln, Glas-Skulpturen, seltenen Büchern und Antiquitäten – das Palazzina Grassi.

Modernes Interieur mit Blick auf die alten Palazzi

Das Anfang Jänner eröffnete Hotel ist Philippe Starcks erstes Haus in Italien und Mitglied von Design Hotels. Der Hotelier und ehemalige Rennfahrer Emanuele Garosci gab der französischen Designikone den Auftrag, ein phantasievolles Fünf-Sterne Hotel mit 16 Zimmern und sechs Apartment Suiten, einem Privatclub und einem edlen Restaurant zu kreieren. Das Kunststück gelang – der ehemalige Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert fängt den Charme, die Magie und die Schönheit der Lagunenstadt ein und verwandelt Gäste in “Venezianer auf Zeit”.

 Design auf dem Höhepunkt: Philippe Starcks erstes Hotel in Italien eröffnet

Traditionelle italienische Elemente wie freiliegender Backstein verbinden sich mit zeitgenössischen Designelementen, wie den transparenten, gläsernen Garderoben, und Murano-Glas-Skulpturen des Künstlers Aristide Najean. Das Ergebnis ist ein luxuriöses Hotel im Herzen der Stadt, das die Aura und den Charme eines venezianischen Adelspalastes bewahrt hat. Eigentümer Emanuele Garosci sagt: “Venedig hat etwas Neues gebraucht, ein Gegenstück zur traditionellen Denkweise der Stadt – Starck war die Antwort. Palazzina Grassi ist eher wie ein Privatclub, eine Kombination aus Hotel und einzigartigen Räumlichkeiten, in denen Gäste wie Venezianer leben können.”

Das Erlebnis

Besucher, die gleich zu Beginn ein authentisches Venedig-Erlebnis genießen möchten, werden in einem Celli-Boot aus dem Jahr 1960 abgeholt, das direkt vor dem Privatsteg des Hotels anlegt. Wer lieber auf festem Boden anreisen möchte, kann den Straßeneingang des Hotels gegenüber des Canale Grandes nehmen. Stilecht werden Besucher anschließend mit einem Glas Wein aus Venetien begrüßt. Breite Gänge, große, farbige Teppiche und freiliegende venezianische Ziegelsteine von einem alten Bauernhof schaffen ein abwechslungsreiches Interieur. Im gesamten Hotel sind wertvolle Bücher, antike Gegenstände und einzigartige Kunstwerke ausgestellt. Palazzina Grassi stellt alles Gewohnte auf den Kopf: Frühstück wird ganztägig überall im Hotel serviert und anstatt an der Rezeption erfolgt der Check-In bereits auf dem Boot oder im Zimmer.

Die Zimmer

Die Zimmer mit Blick auf Venedigs Dächer sind mit riesigen indirekt beleuchteten Spiegeln, warmen Farben, Böden aus venezianischem Holz, Badezimmern aus natürlichem Stein und maßgefertigten Möbeln ausgestattet. In den Apartment Suiten befinden sich die Betten in der Mitte des Raums und sind von transparenten Garderoben aus Glas, weichen Teppichen und Couchtischen aus Stahl und Mondstein-Onyx umgeben.

Essen & Trinken

Mit dem PG’s Restaurant & Bar im Erdgeschoss gelang Starck eine perfekte Verbindung von Kunst, Design und Genuss. Zwei sieben Meter lange monolithische Festtafeln, eine aus Marmor und die andere aus verspiegeltem Glas, dominieren den Raum. Wandverkleidung aus Mahagoniholz, sanfte Beleuchtung und einzigartige Stücke aus Muranoglas vervollständigen das Ambiente. Die offene Show-Küche und die Bar sind eine moderne Interpretation der traditionellen venezianischen “Osteria”, ein beliebter Treffpunkt für nette Gespräche und italienische Köstlichkeiten.

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Was Autoreisende 2010 im Ausland erwartet

Autofahrer, aufgepasst! Von höheren Vignettenpreisen in Tschechien bis zum Rauchverbot in mazedonischen Gastgärten – wer im neuen Jahr mit dem Auto ins benachbarte Ausland reist, muss mit der ein oder anderen Neuerung rechnen.

Wer 2010 ins, sollte sich zuvor über allen wichtigen Neuerungen informierenFoto © Stefan Thiermayer – fotolia.comWer 2010 ins, sollte sich zuvor über allen wichtigen Neuerungen informieren

Auch dieses Jahr gibt es im europäischen Ausland wieder neue Regeln, Bestimmungen und Änderungen für Autofahrer. Darauf wies am Dienstag die ÖAMTC-Touristik hin, die eine Liste der wichtigsten Neuerungen in einer Aussendung zusammengefasst hat.

 Was Autoreisende 2010 im Ausland erwartet

Deutschland

In Deutschland wurden sechs neue Umweltzonen eingerichtet. In Bonn, Freiburg, Heidelberg, Pfinztal, Osnabrück und Münster darf man nur noch mit einer Plakette in solche Zonen einfahren. Diese gibt Auskunft über den Feinstaubausstoß eines Fahrzeuges. Münster führte eine verschärfte Form der Umweltzone ein, in der nur noch Fahrzeuge mit gelber und grüner Plakette einfahren dürfen. In Frankfurt und Bremen gelten nur noch die gelbe und grüne Plakette. In Berlin und Hannover ist die Einfahrt überhaupt auf die grüne Plakette beschränkt.

Serbien

In Serbien wurden bereits im Dezember neue Verkehrsbestimmungen eingeführt. So wurde die Promillegrenze von 0,5 auf 0,3 reduziert. Für Fahranfänger gelten sogar 0,0 Promille. Die Strafen für Alkoholsünder wurden verschärft. Je nach Promillewert werden Geldstrafen von umgerechnet bis zu 321 Euro verhängt. Bei mehr als zwei Promille drohen sogar 15 Tage Gefängnis. Für Autofahrer, die einen Alkoholtest verweigern, klicken noch an Ort und Stelle die Handschellen. Weitere Neuerungen: Lichtpflicht am Tag für alle Fahrzeuge, neben Verbandspaket, Warndreieck und einem Ersatzlampenset sind nun auch ein Ersatzreifen und eine Warnweste mitzuführen. Diese ist beim Verlassen des Fahrzeuges nach einem Unfall oder Panne anzulegen. Auch das Mitführen des Europäischen Unfallberichtes ist ab sofort obligatorisch.

Lenker, deren Fahrzeuge so viel Lärm verursachen (dazu zählt auch das Abspielen von Musik), dass sie andere Verkehrsteilnehmer nicht mehr hören können, müssen mit Strafen von ca. 32 Euro rechnen. Die Höchstgeschwindigkeit im Ortsgebiet wurde von 60 auf 50 km/h reduziert. Im Bereich von Schulen beträgt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit nur noch 30 km/h. Telefonieren am Steuer ist nur noch mit portablen Freisprecheinrichtungen gestattet. Bei Verkehrskontrollen durch die Polizei müssen Fahrer und alle Beifahrer im Auto bleiben. Verstöße gegen diese Verordnung können sich mit 5.000 Dinar (ca. 53 Euro) zu Buche schlagen.

Mazedonien

Für rauchende Urlauber interessant: In Mazedonien ist mit Jahresbeginn ein neues Gesetz zu Rauchverboten in Lokalen in Kraft getreten. “Das totale Rauchverbot bezieht sich auch auf Kaffee- und Restaurantgärten”, lässt der ÖAMTC in seiner Aussendung wissen. Wer trotzdem raucht, dem drohen Strafen von bis zu 300 Euro (18.600 Mazedonische Denar).

Slowakei

In der Slowakei müssen jetzt alte Vignetten von der Windschutzscheibe entfernt werden. Ebenfalls für eine bessere Sicht soll eine Bestimmung zu GPS-Geräten dienen. Diese dürfen nicht mehr in der Mitte der Frontscheibe angebracht werden. Der Bereich ist jedoch nicht genau definiert und nur mit “das Sichtfeld des Fahrers darf nicht eingeschränkt werden” umschrieben. Fahrzeuge über 3,5 Tonnen (darunter schwere Wohnmobile) müssen auf Autobahnen, Schnell- und Bundesstraßen eine kilometerabhängige Maut entrichten. Diese wird vollelektronisch über ein an der Windschutzscheibe befestigtes Gerät “OBU” (On Board Unit) abgebucht. Das Lesegerät ist an Tankstellen und in der Nähe von Grenzübergängen erhältlich.

Tschechien

Mit dem neuen Jahr gibt es in Tschechien für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen Preiserhöhungen und eine neue Vignettenart. Die 7-Tages-Vignette wird durch die neue 10-Tages-Plakette ersetzt (250 Tschechische Kronen bzw. ca. 10 Euro). Die Jahresvignette kostet 1.200 Kronen (ca. 46 Euro) statt bisher 1.000 Kronen. Der Preis für die Monatsvignette wurde von 300 auf 350 Kronen (14 Euro) erhöht. Änderungen gibt es auch für die Fahrer von schweren Wohnmobilen: Fahrzeuge über 3,5 Tonnen müssen eine kilometerabhängige Maut entrichten und nicht wie bisher eine Vignette kaufen. Das benötigte “Premid” funktioniert ähnlich wie die heimische Go-Box und ist an Tankstellen erhältlich. Außerdem wurden die Alkoholkontrollen verschärft: Bei jeder Verkehrskontrolle ein Alkotest obligatorisch. Es gilt ein generelles Alkoholverbot.

Ungarn

Ungarn wird voraussichtlich im Februar 2010 seine Vignettenpreise um 15 bis 17 Prozent anheben. Genauere Infos sind noch nicht bekannt. “Wer die Jahresvignette noch im Jänner kauft, wird aber auf jeden Fall billiger wegkommen”, heißt es beim ÖAMTC. kleinezeitung

Sofia ist eine Reise wert

Die Hauptstadt Bulgariens stellt das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes dar. Sie liegt am Rande des Witoscha-Gebirges, das eine malerische Kulisse bietet. Ein klangvoller Name, eine langjährige Geschichte und Sie mittendrin – sofern Sie eine Reise in die  Hauptstadt Bulgariens buchen.

Und das sollten Sie. Denn nicht nur die Museen, Theater, Bauwerke und Parks sprechen für einen Urlaub in Sofia, sondern auch die einladenden Reiseangebote auf thomascook.de. Auch die Hotels und Restaurants in der Stadt haben einiges zu bieten. Bei einer Reise nach Sofia lässt es sich sehr gut schlemmen. In der Stadt gibt es zahlreiche Restaurants, die nationale und internationale Gerichte anbieten. Zu den Spezialitäten zählen der Schopska-Salat, der Käsestrudel Bjurek, die Gurkenkaltschale Tarator und Kebaptscheta, die gegrillten Hackfleischröllchen.Sofia 300x200 Sofia ist eine Reise wert

Urlaub in Sofia – eine Stadt und viele, viele Eindrücke

Reisen nach Sofia bedeutet, eine Vielzahl von Museen, Theatern und historischen Gebäuden bestaunen zu können. Im Nationaltheater Iwan Wasow, in der Philharmonie oder im archäologischen Museum lässt sich Kultur lebendig erleben. Zu einer Pauschalreise nach Sofia gehören für die meisten Gäste auch Ausflüge zu bedeutenden Bauwerken wie zum Beispiel das Denkmal der Befreier, die Bulgarische Akademie der Wissenschaften sowie die Alexander-Newski-Kathedrale als Wahrzeichen der Stadt.  Sofias Kulisse ist überragend: Am südlichen Stadtrand thront das Witoscha-Gebirge mit seinem 2.290 Meter hohen Gipfel. Machen Sie es wie die Bewohner von Sofia und begeben Sie sich unbedingt dorthin. Schon in einer halben Stunde sind Sie mit den Nahverkehrsmitteln da.

Sofia Ferien heißt auch Shopping in der Großstadt

Bei einer Reise nach Sofia steht bei vielen Gästen ein Einkaufsbummel auf dem Programm. In der bulgarischen Hauptstadt Sofia gibt es zahlreiche große Kaufhäuser mit Produkten bekannter Marken sowie viele kleine traditionelle Läden und Souvenirshops, die zum Shoppen einladen. Kommen Sie nach Bulgarien und entdecken Sie ganz neue Facetten an diesem interessanten Land.

Sightjogging: “Laufende” Stadtführung durch Berlin

In einer Mischung aus Fitness-Stunde und Stadtführung geht es im Laufschritt vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berlins.

Der Reichstag in Berlin

Beim Joggen lässt Simone Artmann ihre Kamera sonst zu Hause. An diesem Tag aber drückt sie alle paar Minuten auf den Auslöser. Berlin Hauptbahnhof. Klick. Reichstagsufer. Klick. Potsdamer Platz. Klick. Zusammen mit ihrem Freund Lars Sudthoff macht die 33-Jährige bei einer Sightjogging-Tour durch die deutsche Hauptstadt mit.

 Sightjogging: Laufende Stadtführung durch Berlin

In einer Mischung aus Fitness-Stunde und Stadtführung geht es im Laufschritt vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Hin und wieder wird ein kurzer Stopp eingelegt, wenn mehr Informationen gewünscht sind. Die Touristen verbringen ein Wochenende in Berlin und möchten beides: Kultur schnuppern und sportlich aktiv sein.

Lauf-Coach Philipp Weyers weist der kleinen Gruppe den Weg durch die Stadt. Der Nebenjob bedeutet für ihn die ideale Ergänzung seines Sport- und Geschichtsstudiums: Er hält sich fit und kann sein Berlin-Wissen an Touristen weitergeben. Artmann und Sudthoff sind diesmal die einzigen Teilnehmer der Tour. Durch einen Fernsehbeitrag wurde Sudthoff auf das Angebot aufmerksam. “Vorher wusste ich gar nicht, dass es so etwas überhaupt gibt.”

Andrang hält sich in Grenzen

Der Berliner Sightjogging-Markt sei klein, sagt Weyers. Der Andrang halte sich in Grenzen, vor allem in der kalten Jahreszeit. Etwa sechsmal pro Monat joggt der Student mit Touristen durch Berlin, in den Wintermonaten seltener. Laut der Berlin Tourismus Marketing GmbH gibt es momentan drei Anbieter. Die Preise variieren je nach Gruppenstärke und Dauer zwischen 19 und 108 Euro. Sightjogging gibt es auch in vielen anderen Städten wie Hamburg, Frankfurt und Augsburg.

Am Brandenburger Tor stehen vier Doppeldeckerbusse Stoßstange an Stoßstange, voll besetzt mit Touristen, die beim Sightseeing keinen sportlichen Ehrgeiz verspüren. Auf dem Platz des 18. März müssen die Sightjogger ihr Tempo verlangsamen und sich ihren Weg durch Fahrrad-Rikschas, Pferdekutschen und Berlin-Besucher bahnen, die zu Fuß unterwegs sind. Sudthoff schaut auf die Menschen in den Doppeldeckerbussen und sagt: “Da bewege ich mich doch lieber.”

Die Touren verlangten niemandem sportliche Höchstleistungen ab, glaubt Coach Weyers: “Wir laufen höchstens einen Sechs-Minuten-Schnitt pro Kilometer.” Da komme jeder mit. Wer sich zum Sightjogging anmelde, treibe aber meist auch in seiner Freizeit viel Sport und sei deshalb körperlich fit.

Manch ein Teilnehmer wolle sich richtig auspowern. Der 21-Jährige mit den blonden Locken und den durchtrainierten Waden ist flexibel: “Wenn wir hier durchpreschen, gibt’s eben ein paar weniger Infos.” Oft laufe er mit Geschäftsleuten, die das Angebot unter dem Gesichtspunkt der Zeitoptimierung sähen: “Die wollen dann nicht mit leerem Gerede aufgehalten werden.”

Sudthoff stört es nicht, dass Weyers ab und zu stehen bleibt, um ausführlichere Infos zu geben: “Wenn ich nur laufen wollte, könnte ich auch alleine in den Wald gehen.” Während des Joggens legt der Sportstudent aber keinesfalls eine Redepause ein. Das junge Paar lernt etwas über Berlins jüngere Geschichte, den Verlauf der Mauer, die berühmten Museen. Falls Weyers das gleichzeitige Joggen und Sprechen anstrengt, ist es ihm nicht anzumerken.

Verschwitzt erreichen die Sightjogger nach gut eineinhalb Stunden die letzte Station der etwa neun Kilometer langen Tour, den Checkpoint Charlie. Ein letztes Mal zückt Artmann ihre Kamera. Klick. Sudthoff ist zufrieden: “Ich hätte nicht gedacht, dass man in so kurzer Zeit so viel zu sehen bekommt.” Jetzt hat er nur noch einen Wunsch: So schnell wie möglich zurück ins Hotel und unter die Dusche.

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Von der Straße in die Luxushotels

Paris 300x195 Von der Straße in die LuxushotelsIn Frankreich sorgt derzeit ein Mann für Schlagzeilen, dem eine derartige Aufmerksamkeit wohl schon lange nicht mehr widerfahren ist, denn seit einigen Jahren ist er ohne festen Wohnsitz und lebt in den Gassen von Paris. Mit einer guten Idee, einer gewissen Cleverness, sowie einem exzellentem Auftreten, gelangte der Obdachlose wochenlang an elitäre Übernachtungsmöglichkeiten: wie die französische Zeitung „Journal du Dimanche“ berichtet, schaffte es der Tunesier, mehrere Tage in diversen Luxushotels der französischen Hauptstadt zu übernachten, ohne dafür auch nur einen Cent zu bezahlen. Jamel B. gab sich bei den Concierges der jeweiligen Luxusunterkünfte als Sekretär von arabischen Schaichs oder Prinzen aus, für die er eine Luxusreise in Europa zu organisieren habe. Um seinen reichen Auftraggebern einen angenehmen Aufenthalt garantieren zu können, wollte Jamel B. die Zimmer des Hauses vorher testen und übernachtete so tagelang in den Luxussuiten der Hotels. Angeblich bestellte er sogar mehrmals Champagner auf Kosten der Concierges und hätte sogar einmal einen Privatjet reservieren lassen. Noch bevor die Mitarbeiter in irgendeiner Form misstrauisch werden konnten, verließ der 46jährige die Unterkünfte wieder. Die Mitarbeiter der Hotels gaben an, dass der Mann sich äußerst professionell und glaubwürdig verhalten habe und sie aufgrund seines Auftretens nicht an dessen Funktion zweifelten. Dieses Spielchen trieb Jamel B. über mehrere Wochen erfolgreich voran, bis die Polizei ihm schließlich auf die Fährte kam.

Wellnessurlaub im Schwarzwald

Der Schwarzwald, ist das größte zusammenhängenden Mittelgebirge Deutschlands. Dort, wo schmale Bäche die Wälder trennen und das Sonnenlicht durch die Baumwipfel dringt, wo Hochnebel sich verfängt oder Berge und Täler ein einmaliges Schauspiel bilden – hier kann man sich wohl fühlen und fernab von Alltagsstress und tosendem Stadtlärm ausspannen. Hier kann man sich ein paar erholsame Tage gönnen und einen Wellnessurlaub im Schwarzwald verbringen.

Die vielen Ferienregionen des Gebietes haben einiges zu bieten. In wahren Urlaubsgenuss kommen Gäste des Schwarzwaldes mit Wellnessangeboten, die die Region prägen. Die Kurregionen laden zum Wandern und Radfahren ein, hier kann nach Lust und Laune Sport getrieben oder Ausflüge gemacht werden. Die weiten Hochplateaus, eingeschnittene Täler und die Naturparks sind dafür ideal. Zahlreiche Kurorte verführen zu einem ausgiebigen Wellnessurlaub, der neue Kraft schenkt und matte Geister wieder munter macht.

Der Schwarzwald verfügt über qualitätsgeprüfte Wellnessprogramme. Ausgebildetes Fachpersonal betreut einen dabei rund um die Uhr und sorgt dafür, dass mane sich  entspannen kann.  Der Schwarzwald bietet außerdem regionaltypische Wellnessmethoden an: Mit seinen Weinanbaugebieten empfiehlt sich Wein besonders als therapeutisches Mittel.

Das Qualitätssiegel „Wellness Stars“ verdienten sich im Schwarzwald 34 Hotels, die auch zahlreiche Pauschalangebote anbieten. Bestimmte Mottos kommen dabei zum Tragen, wie etwa 1001 Nacht, 3-Tage-Relax oder spezielle Paarangebote. Die Hotels sind bestens ausgestattet und verfügen über wunderschönes Wohlfühlambiente.

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Emissionsfrei schlafen: Wiens erstes Null-Energie-Hotel eröffnet

Das “Boutiquehotel Stadthalle” mit riesiger Photovoltaik- und Solaranlage öffnete seine Pforten. Die Genehmigung für die umstrittenen Windräder ist noch ausständig.

Wiens erstes Öko-Hotel hat eröffnet: Nach einjähriger Bauzeit und Investitionen von 4,8 Mio. Euro ist die Umgestaltung und Erweiterung des “Boutiquehotels Stadthalle” nahe dem Westbahnhof in ein Passivhaus mit Null-Energie-Bilanz nun fast abgeschlossen. “Hier schläft man absolut emissionsfrei”, freute sich Eigentümerin Michaela Reitterer am Freitag bei der Präsentation. Stimmt noch nicht ganz: Denn momentan liegt der Deckungsgrad erst bei 85 Prozent, weil die Genehmigung für drei – für das Dach vorgesehene – Windräder noch aussteht.

Boutiquehotel Stadthalle

Im Zuge der Arbeiten wurde nicht nur das bereits bestehende Hotel mit 44 Zimmern umgerüstet, sondern durch einen Zubau weitere 38 Nächtigungsräume geschaffen. Obwohl im fünften und sechsten Stock noch Kleinigkeiten zu erledigen seien, läuft der Betrieb bereits: “Wir sind derzeit fast ausgebucht”, versicherte Reitterer, die auch Landesvorsitzende der Österreichischen Hoteliervereinigung ist. Laut Homepage sind Einzelzimmer ab 69 Euro, Doppelzimmer ab 99 Euro buchbar.

Neben einer 160 Quadratmeter großen thermischen Solar- und einer 84 Quadratmeter großen Photovoltaikanlage sorgen u.a. die Nutzung des Regenwassers oder eine durchgehende LED-Beleuchtung für eine möglichst ausgeglichene Energiebilanz. Energieerzeugung und -verbrauch sollen demnächst jedenfalls visualisiert und im Internet immer aktuell abrufbar sein.

Was die Windräder anbelangt, sieht sich Reitterer seit längerem mit rauem Gegenwind konfrontiert: Zahlreiche Gutachten und behördliche Hürden seien für das umstrittene Vorhaben nötig. “Bei den schiachen Handymasten heißt es, sie dienen dem allgemeinen Wohl.” Es sei seltsam, warum dies für den Umweltgedanken nicht gelten solle, wunderte sich die Hotelchefin heute.

Im Falle einer Ablehnung der Windräder sei eine Erweiterung der Photovoltaik geplant, um die angestrebte Null-Bilanz zu schaffen. Einigermaßen unzufrieden zeigte sich Reitterer mit der städtischen Förderungspolitik. Im Vergleich zu anderen Bundesländern gebe es in Wien auffällig wenig Unterstützung für derartiges Bauprojekt. Umweltstadträtin Ulli Sima (S), die ebenfalls zur Pressekonferenz eingeladen worden war, musste übrigens aus terminlichen Gründen kurzfristig absagen, hieß es.

Fluglinie bringt Steirer über Nürnberg in die Sonne

flynikiWinterurlaub am Palmenstrand statt auf der Piste – sonnenhungrige Steirer können mit “flyniki” über die Drehscheibe Nürnberg ab Graz in südlichere Gefilde ausweichen.

Niki Laudas Fluglinie “flyniki” bietet nun auch einen Direktflug von Graz nach Nürnberg an. Die Flüge, die zunächst jeden Dienstag stattfinden, sollen vor allem eine Anbindung an diverse Badeorte ermöglichen. Damit haben auch Urlauber aus Graz die Möglichkeit, direkt vom Flughafen Thalerhof aus über die Drehscheibe Nürnberg zu günstigen Preisen in verschiedene südliche Urlaubsdestinationen zu gelangen.

Das sogenannte “Winterdrehkreuz” ist am Nürnberger Flughafen von Anfang November bis Ende April in Betrieb. Während dieser Zeit gibt es immer Dienstagfrüh die Möglichkeit, mit Niki von Graz nach Nürnberg zu fliegen. Fast zeitgleich landen dort auch die Maschinen aus Salzburg und Wien. Die Passagiere haben dann die Möglichkeit, an diverse Badeorte in Ägypten, den Kanaren, Tunesien, Marokko oder Madeira weiterzufliegen.

Am Nürnberger Flughafen, der erst in den vergangenen Jahren ausgebaut und vergrößert wurde, setzt man vermehrt auf die Drehkreuz-Funktion. Das bedeutet, das zu Spitzenzeiten in der Früh und am Abend bis zu rund 3.600 Passagiere gleichzeitig abgefertigt werden müssen. Eine neue, großteils vollautomatische Gepäckverteiler-Anlage sorgt dabei für einen reibungslosen und schnellen Ablauf.                kleinezeitung

Schwimmende Oase der Superlative sticht in See

Mit der “Oasis of the Seas” sticht am 5. Dezember das größte und teuerste Kreuzfahrtschiff der Welt in See. Gebaut wurde das Schiff im finnischen Turku, Heimathafen ist Fort Lauderdale.

Schließen Sie für einen kurzen Moment die Augen und visualisieren Sie Bauwerke wie den Pariser Eiffelturm oder das Hotel Burj Al Arab in Dubai. Dann kippen Sie die imposanten Erscheinungen um und addieren noch einmal rund 60 bzw. 40 Meter. Was ergibt das dann? Die “Oasis of the Seas” – das größte Kreuzfahrtschiff der Welt.

Ein Gigant so groß, dass man nach Fertigstellung bei der Fahrt vom finnischen Turku, wo der schwimmende Riese gebaut worden war, in den heimatlichen Hafen Fort Lauderdale zu einem technischen Trick greifen musste. Um die Große-Belt-Brücke zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland passieren zu können, wurde der Schornstein mittels einer Teleskopkonstruktion abgesenkt.

Schließen Sie für einen kurzen Moment die Augen und visualisieren Sie Bauwerke wie den Pariser Eiffelturm oder das Hotel Burj Al Arab in Dubai. Dann kippen Sie die imposanten Erscheinungen um und addieren noch einmal rund 60 bzw. 40 Meter. Was ergibt das dann? Die “Oasis of the Seas” – das größte Kreuzfahrtschiff der Welt.

Ein Gigant so groß, dass man nach Fertigstellung bei der Fahrt vom finnischen Turku, wo der schwimmende Riese gebaut worden war, in den heimatlichen Hafen Fort Lauderdale zu einem technischen Trick greifen musste. Um die Große-Belt-Brücke zwischen den dänischen Inseln Fünen und Seeland passieren zu können, wurde der Schornstein mittels einer Teleskopkonstruktion abgesenkt.

Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt
Das größte Kreuzfahrtschiff der Welt